Wer sind wir?

Miteinander am Berg ist ein unabhängiger Verein, der seit 2016 das Sportklettern als Instrument zur Integration von Geflüchteten nutzt. Unser Team setzt sich aus Kletterenthusiast*innen zusammen, die Personen mit Fluchthintergrund die faszinierende Sportart des Kletterns in all seinen Facetten näherbringen.

Was sind unsere Ziele?

Wir möchten geflüchtete Menschen für den Klettersport begeistern, da wir von der integrativen Kraft und dem psychologischen Nutzen von Sport im Allgemeinen und Klettern im Speziellen überzeugt sind.

Die Teilnehmer*innen werden zu einer autonomen Ausübung des Klettersports befähigt und werden somit Teil der lokalen Community. Im Zuge der Kletteraktivitäten werden sie darüber hinaus bestärkt, eigene Ziele zu definieren und Herausforderungen aus eigener Kraft erfolgreich zu bewältigen.

Was tun wir?

Wir bieten Asylwerber*innen und Asylberechtigten, unabhängig von Herkunft, Geschlecht und Religion, die Möglichkeit, das Sportklettern unkompliziert kennenzulernen und möchten das Interesse für diese faszinierende und aufregende Sportart wecken.

Wir arbeiten in Kooperation mit dem Alpenverein (Sektion Edelweiss), der uns kostenlos Leihausrüstung sowie eine Kletterhalle zur Verfügung stellt, und den Naturfreunden Wien.

Derzeit veranstalten wir dreimal im Monat ein Klettertraining in der Kletterhalle Wien oder in Klettergärten in der Wiener Umgebung, bei dem wir unseren regelmäßigen Teilnehmer*innen Kletter- und Sicherungstechniken vermitteln, sodass diese den Klettersport selbständig ausüben können, bei zukünftigen Kletterevents aktiv mitwirken und sich in ihrem eigenen Bekanntenkreis als Multiplikator*innen betätigen können. Außerdem gehen wir einmal im Monat miteinander im Edelweisscenter des Alpenverein Edelweiss bouldern, um noch weiter an Klettertechnik und -kraft zu feilen.

Zusätzlich veranstalten wir etwa einmal im Monat ein Schnupperklettern, wo wir Geflüchteten aus unterschiedlichen Einrichtungen der Caritas, Diakonie, menschen.leben und anderen gemeinnützigen Organisationen die Möglichkeit bieten, das Sportklettern in einer sicheren Umgebung auszuprobieren. Wenn wir größeres Interesse wecken konnten, integrieren wir diese Personen in unser Klettertraining, um Kletter- und vor allem Sicherungstechnik zu vermitteln und einen regelmäßigen Trainingsort zu bieten.

Diese Nachwuchskletterer bringen wir proaktiv mit Personen ohne Fluchthintergrund zusammen (Gründung von interkulturellen Klettergruppen, Buddy-System), damit ein Austausch mit der lokalen Klettergemeinschaft in Klettergärten und Kletterhallen entwickelt und die Integration gefördert wird.

Ein weiterer Fixpunkt in unserem Kalender ist der monatliche Stammtisch. Bei diesem treffen wir uns in ungezwungener Atmosphäre, um uns abseits der Kletterwand auszutauschen, über Erfolge und Probleme zu reden und besser kennenzulernen.

Einmal im Jahr veranstalten wir außerdem ein Kletterwochenende, bei dem wir gemeinsam für 3-4 Tage auf eine Selbstversorgerhütte in den österreichischen Alpen fahren. Dort klettern wir ausgiebig am Felsen, kochen und essen miteinander, nutzen die vorhandenen Feuerstellen für gemütliche Lagerfeuer, spielen gemeinsam Brett- und Kartenspiele und verbringen alles in allem eine schöne und entspannte Zeit miteinander.