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Über uns

Wer sind wir?

Miteinander am Berg ist ein gemeinnütziger, politisch und konfessionell unabhängiger Verein, gegründet im August 2016. Unsere Mitglieder setzen sich aus KletterenthusiastInnen und BergsportfreundInnen zusammen, die einen persönlichen Beitrag zur sozialen und kulturellen Integration von Flüchtlingen leisten möchten.

Was sind unsere Ziele?

Wir möchten geflüchteten Menschen den Klettersport näher bringen, da wir von der integrativen Kraft und dem psychologischen Nutzen von Sport im Allgemeinen und Klettern im Speziellen überzeugt sind.

Um die eigenständige Ausübung zu fördern, möchten wir als Verein den mitunter finanziell aufwendigen Einstieg in den Klettersport unterstützen.

Was tun wir?

Wir bieten AsylwerberInnen und Asylberechtigten, unabhängig von Herkunft, Geschlecht und Religion, die Möglichkeit, das Sportklettern unkompliziert kennenzulernen und möchten das Interesse für diese faszinierende und aufregende Sportart wecken.

Wir arbeiten in Kooperation mit dem Alpenverein (Sektion Edelweiss), der uns kostenlos Leihausrüstung sowie eine Kletterhalle zur Verfügung stellt.

Derzeit veranstalten wir dreimal im Monat ein Klettertraining in der Kletterhalle Wien, bei dem wir unseren regelmäßigen TeilnehmerInnen Kletter- und Sicherungstechniken vermitteln, sodass diese den Klettersport selbständig ausüben können, bei zukünftigen Kletterevents aktiv mitwirken und sich in ihrem eigenen Bekanntenkreis als Multiplikatoren betätigen können. Außerdem gehen wir einmal im Monat miteinander im Edelweisscenter des Alpenverein Edelweiss bouldern, um noch weiter an Klettertechnik und -kraft zu feilen.

Zusätzlich veranstalten wir etwa einmal im Monat ein Schnupperklettern, wo wir Flüchtlingen aus unterschiedlichen Einrichtungen der Caritas, Diakonie, menschen.leben und anderen gemeinnützigen Organisationen die Möglichkeit bieten, das Sportklettern in einer sicheren Umgebung auszuprobieren. Wenn wir größeres Interesse wecken konnten, integrieren wir diese Personen in unser Klettertraining, um Kletter- und vor allem Sicherungstechnik zu vermitteln und einen regelmäßigen Trainingsort zu bieten.

Diese Nachwuchskletterer bringen wir proaktiv mit Personen ohne Fluchthintergrund zusammen (Gründung von interkulturellen Klettergruppen, Buddy-System), damit ein Austausch mit der lokalen Klettergemeinschaft in Klettergärten und Kletterhallen entwickelt und die Integration gefördert wird.

Einmal im Jahr veranstalten wir außerdem ein Kletterwochenende, bei dem wir gemeinsam für 3-4 Tage auf eine Selbstversorgerhütte in den österreichischen Alpen fahren. Dort klettern wir ausgiebig am Felsen, kochen und essen miteinander, nutzen die vorhanden Feuerstellen für gemütliche Lagerfeuer, spielen gemeinsam Brett- und Kartenspiele und verbringen alles in allem eine schöne und entspannte Zeit miteinander. Des Weiteren unternehmen wir mehrmals im Jahr Ausflüge in die Wiener Hausberge, um in den dortigen Klettergärten die in den Hallen erlernten Fähigkeiten am Fels anzuwenden.